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Janine Becker — Trauma Preventive Care

Versorgung
fängt vor
dem Versorgen
an.

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Trauma Preventive Care

Trauma Preventive Care beschreibt einen Perspektivwechsel: weg von der reinen Reaktion auf Traumafolgestörungen, hin zu einer Versorgung, die von vornherein so gestaltet ist, dass sie nicht zusätzlich belastet."

Janine Becker Trauma Preventive Care Versorgungsforschung
Wie Versorgung wirkt

Gute Versorgung
beginnt nicht bei
der Diagnose.

Sie beginnt früher — bei der Art, wie Situationen wahrgenommen, eingeordnet und entschieden werden, und bei den Rahmenbedingungen, die genau das ermöglichen oder erschweren.

Mich interessiert nicht, wie Kommunikation idealerweise gedacht ist, sondern wie sie im Alltag funktioniert: unter Zeitdruck, in komplexen Situationen, im Kontakt zwischen Menschen.

Versorgungsforschung
Trauma Preventive Care
„Nicht als Zusatz, sondern als integraler Bestandteil von Versorgung."
Drei Arbeitsbereiche, ein gemeinsamer Ausgangspunkt
Basis
Kommunikation im
Versorgungskontext
Aufbau
Traumapräventive
Gestaltung
Spezialisierung
Analyse, Konzept &
Implementierung
Kopf und Herz hinter dem Konzept

Wer hier
arbeitet.

Ich bin Janine Becker. Mein beruflicher Hintergrund liegt in der Versorgungsforschung — knapp zehn Jahre Arbeit an der Frage, wie Gesundheitsversorgung tatsächlich funktioniert, wo sie scheitert und warum.

Daraus ist keine akademische Distanz entstanden, sondern ein sehr konkreter Blick: auf Abläufe, auf Sprache, auf das, was zwischen den Beteiligten passiert — oder eben nicht passiert.

Hintergrund
Versorgungsforschung & Medizintheorie

Pädagogin und Wissenschaftlerin mit einem Schwerpunkt in der Medizintheorie. Mich interessiert, wie Versorgung gedacht wird — und was davon im Alltag tatsächlich trägt.

  • Versorgungsforschung
  • Medizintheorie & Pädagogik
  • Kommunikation im Versorgungskontext
  • Trauma Preventive Care
Wie ich arbeite
Nicht als externe Instanz

Ich berate Einrichtungen und Teams im Gesundheitswesen. Nicht als externe Instanz, die Konzepte überstülpt, sondern als jemand, der zuhört, mitdenkt und Dinge sortiert — auf Augenhöhe, mit Klarheit und ohne Umwege.

Mein Fokus liegt auf Kommunikation im Versorgungskontext und auf der Frage, wie traumapräventives Arbeiten praktisch umsetzbar wird: in Haltung, in Sprache, in Struktur.

Trauma Preventive Care
Früher ansetzen

Ich setze bewusst früher an — nicht erst dort, wo Traumatisierung bereits entstanden ist, sondern dort, wo Versorgung so gestaltet werden kann, dass sie gar nicht erst verstärkend wirkt.

Meine Perspektive ist sowohl wissenschaftlich fundiert als auch durch eigene Erfahrung mit Versorgungssystemen geprägt. Beides fließt in meine Arbeit ein — als Hintergrund, der Wahrnehmung schärft.

Angebote

Drei Bereiche,
ein Ausgangspunkt.

Die Frage, wie Versorgung im Alltag tatsächlich wirkt — und wie sie so gestaltet werden kann, dass sie trägt. Kommunikation bildet dabei die Grundlage.

01
Basis
Kommunikation im
Versorgungskontext
Wie wirkt Kommunikation im Kontakt mit Patient*innen, Angehörigen und im Team?
  • Analyse bestehender Materialien (Broschüren, Websites, Leitlinien)
  • Eigene Kommunikation schärfen und sensibilisieren
  • Schulungen und Vorträge als gemeinsame Grundlage
  • Konkrete Umsetzung im Versorgungsalltag
Damit Versorgung für alle Beteiligten verständlich, verlässlich und entlastend wird.
02
Aufbau
Traumapräventive
Gestaltung
Kommunikation im Versorgungsalltag gezielt verändern — nicht als Zusatz, sondern als Teil funktionierender Versorgung.
  • Kommunikation konkret in Abläufe übersetzen
  • Schulungen, Workshops und konzeptionelle Begleitung
  • Arbeit an realen Situationen und Strukturen
  • Traumapräventive Versorgung als Standard
Damit Kommunikation zum festen Bestandteil der Versorgung wird und traumapräventive Versorgung als Standard Patient*innen, Angehörige, Teams und das System entlastet.
03
Spezialisierung
Analyse, Konzept &
Implementierung
Analyse konkreter Situationen, Abläufe und Kommunikationsstrukturen — dort, wo sich Unsicherheit und Belastung im Alltag wiederholen.
  • Analyse bestehender Strukturen und des Status quo
  • Entwicklung eines individuell passenden Konzepts
  • Implementierung im System durch Schulungen
  • Passgenau, ohne Überflüssiges — als High-End-Lösung
Damit Lösungen passgenau greifen und Versorgung langfristig wirksam und ressourcenschonend gestaltet wird.
Fachvorträge
Wissenschaftliche Referentin

Als wissenschaftliche Referentin halte ich Fachvorträge zu den Themen Kommunikation im Versorgungskontext, traumapräventive Versorgung und Trauma Preventive Care — für Fachpublikum, Teams und Organisationen im Gesundheitswesen.

Digitales Tool
ICU diary 2.0

Neben der Beratung entwickle ich mit ICU diary 2.0 ein digitales Tool für traumapräventive Versorgung auf Intensivstationen — als konkreten Lösungsansatz, der Kommunikation und Struktur verbindet.

Arbeitsweise & Haltung

Mein
Ansatz.

Ich arbeite an der Schnittstelle von Wahrnehmung, Kommunikation und Struktur — mit einem klaren Blick auf das, was im Versorgungsalltag tatsächlich wirkt.

Meine Arbeit ist analytisch, praxisnah und immer im Kontext der bestehenden Rahmenbedingungen gedacht. Es geht nicht darum, Anforderungen zu erhöhen, sondern bestehende Strukturen so zu nutzen und zu gestalten, dass sie tragfähig sind.

Arbeitsweise
Struktur.

Gute Arbeit braucht Klarheit — in der Analyse, in der Kommunikation, im Vorgehen. Ich arbeite strukturiert, transparent und verbindlich.

Grundhaltung
Zuhören.

Bevor ich berate, höre ich zu. Jede Einrichtung, jedes Team hat eigene Dynamiken, eigene Stärken. Diese zu verstehen ist Voraussetzung — damit Lösungsansätze nicht nur am Schreibtisch, sondern vor allem in der Praxis funktionieren und für die Menschen, die sie umsetzen sollen.

Zusammenarbeit
Auf Augenhöhe.

Beratung heißt, eine andere Perspektive einzubringen, Respekt vor Bestehendem zu haben und mit Konzept Raum für Veränderung zu schaffen. Die Verantwortung bleibt bei den Menschen, die sie tragen.

Professionalität
Persönlich, nicht privat.

Gute Zusammenarbeit entsteht im Kontakt zwischen Menschen. Für mich bedeutet das, persönlich zu arbeiten — aufmerksam, zugewandt und klar, ohne dabei Grenzen zu verwischen.

Trauma Preventive Care
Traumapräventiv zu arbeiten bedeutet, Versorgung so zu gestalten, dass sie nicht zusätzlich belastet.

Trauma kann dort entstehen, wo Menschen Handlungsunfähigkeit erleben — etwas, das sich im Versorgungskontext an vielen Stellen überschneiden kann. Traumafolgestörungen entstehen nicht ausschließlich durch einzelne, klar abgrenzbare Ereignisse, die lebensbedrohlich sein müssen. Die Entstehung von Trauma ist komplex, aber die Risikofaktoren sind benennbar und in vielen Bereichen beeinflussbar.

Genau hier setzt Trauma Preventive Care an: als Haltung und als konkrete Grundlage für den Versorgungsalltag — durch Sprache, durch Strukturen, durch Haltung.

Haltung
„Unter dem Konzept Trauma Preventive Care entwickle ich einen Ansatz, der traumapräventive Versorgung systematisch denkt und in die Praxis übersetzt — von der Haltung bis zur Struktur."

Schreiben
Sie mir.

Sie haben eine konkrete Anfrage oder möchten sich austauschen? Ich freue mich über Ihre Nachricht.

Wenn Sie ein Anliegen haben oder sich austauschen möchten — schreiben Sie mir gerne.

Ich begleite Einrichtungen und Teams in Form von Beratung, Workshops und konzeptioneller Arbeit.

StandortKiel, DE
FormatVor Ort & remote
FokusKommunikation, Trauma Preventive Care
* Pflichtfeld · Ihre Daten werden vertraulich behandelt.
Vielen Dank —
ich melde mich in Kürze.

Waterkantausstellung · Kiel · Exponat

Wenn Räume
Orientierung
geben —
oder nehmen.

Exponat: Erinnerungslücken schließen, Gesundheit fördern

Kommunikation

Sprache als Werkzeug — wie Sprache Orientierung geben oder nehmen kann

Intensivstation

Intensiverfahrung, begleitet von Kontrollverlust, Handlungsunfähigkeit und oft vollständiger Abhängigkeit

Traumafolgestörungen

Entstehen in medizinischen Kontexten oft auch durch Strukturen — nicht nur durch Ereignisse oder Erkrankungen selbst. Sie betreffen nicht nur Patient*innen, sondern unter Umständen auch Angehörige.

Orientierung

Was Menschen brauchen, um handlungsfähig zu sein — und um gesund zu bleiben oder zu werden

Versorgung

Erfahrungsraum für alle beteiligten Parteien — nicht nur Dienstleistung

Für alle Beteiligten

Patient*innen, Angehörige, Fachkräfte, Teams und Organisationen — traumapräventive Versorgung betrifft alle Seiten eines Systems. Das Exponat macht erfahrbar, was jede dieser Perspektiven verbindet: die Frage nach Orientierung, Handlungsfähigkeit und Kommunikation.

Das Exponat als Erfahrungsraum

Was Sie hier erleben, ist eine bewusst gestaltete Erfahrung — ein Raum, der zeigt, was es bedeutet, wenn Orientierung fehlt, wenn Wege unklar sind, wenn Information nicht verständlich kommuniziert wird.

Das ist kein abstraktes Gedankenspiel. Es ist der Alltag vieler Menschen in Versorgungssystemen — und der Ausgangspunkt meiner Arbeit.

Trauma Preventive Care fragt: Wie gestalten wir Strukturen und Kommunikation so, dass sie von vornherein nicht zusätzlich belastet?

Lösungsansatz

ICU diary 2.0

Aus dieser Auseinandersetzung ist das ICU diary 2.0 entstanden — ein digitales Tool, das als präventiver Ansatz die bekannten Risikofaktoren auf Intensivstationen gezielt adressiert, bevor sie zu Traumafolgestörungen führen. Nicht Reaktion auf Schaden, sondern Gestaltung von Versorgung, die Schaden vermeidet.

Ausstellungsinfo

Juni – September · Sa + So · 11 – 18 Uhr

MFG5-Gelände, Halle 51 (Waterkant Festival Gelände)

Schusterkrug 25 · 24159 Kiel

Eintritt frei

QR-Code — Exponat

Diese Seite ist per QR-Code am Exponat erreichbar. Die Ausstellung ist kein isoliertes Objekt, sondern Erfahrungsraum und Einstieg in das Thema Trauma Preventive Care.

Verbindung zu Trauma Preventive Care

Die Verbindung zwischen Intensiverfahrung, Handlungsunfähigkeit und traumapräventiver Versorgung ist kein Zufall — sie ist der Kern des Ansatzes.

In meiner Beratungsarbeit übersetze ich diese Erfahrung in die Strukturen von Einrichtungen: Wie kommunizieren sie? Was vermitteln ihre Abläufe, ihre Räume, ihre Materialien? Wo entstehen Momente von Orientierungsverlust — und wie lassen sie sich gestalten?

Buch · 2020 – 2024

Mitten ins
Herz.

Eine Wegbeschreibung

Wie es ist, wenn man von heute auf morgen schwer krank aus dem Leben gerissen wird, lässt sich bereits kaum beschreiben. Wie es ist, wenn man zu jung für all dies ist und dann auch noch quasi von heute auf morgen ein neues Herz benötigt, um zu überleben, sprengt den Rahmen des Vorstellbaren.

Wenn man dann auch noch das lebensrettende Organ erhält und damit weiterleben kann/soll/darf, als wäre nichts gewesen, jedoch nichts mehr so ist, wie es einmal war, das sprengt den Rahmen des Erklärbaren.

Dieses Buch blickt nicht auf das Davor oder das Danach einer schier unbeschreiblichen Geschichte, sondern auf das Mittendrin und will nur an einen Ort: mitten ins Herz.

Fragmentarisch und tagebuchartig, gesammelt aus alten Notizen und Social-Media-Einträgen hegt es keine Ansprüche auf bloße Inhalte oder Abläufe. Es beschreibt schnörkellos direkt die Gedanken- und Gefühlswelt einer Betroffenen. Mitten ins Herz ist nichts für den Kopf, sondern ist eine Wegbeschreibung zu den Tönen dazwischen.

© Janine Becker 2024
Rechtliches

Impressum

Angaben gemäß § 5 DDG

Janine Becker
Kuhnkestraße 6
24118 Kiel

Kontakt

E-Mail: mail@janinebecker.info

Berufsbezeichnung

Beraterin für Kommunikation und traumapräventive Versorgung im Gesundheitswesen

Verantwortlich für den Inhalt nach § 18 Abs. 2 MStV

Janine Becker
Kuhnkestraße 6
24118 Kiel

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Rechtliches

Datenschutz

Verantwortliche Stelle

Janine Becker
Kuhnkestraße 6
24118 Kiel
E-Mail: mail@janinebecker.info

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